Was ist Pisi? Und warum Pisi?   Leave a comment

Was ist Pisi?

PiSi selbst ist ein Konsolen basierendes Programm (Befehl pisi), dessen grafische Oberfläche ist der sog. „Paket-Manager“ (Befehl package-manager) in Pisi Linux.

PiSi ermöglicht das unkomplizierte Installieren, Entfernen oder Aktualisieren von Software. Es ist das hauseigene Paketverwaltungssystem unter Pisi GNU/Linux. Der Name „PiSi“ ist die englische Abkürzung für dessen Grundprinzip:„Packages installed successfully as intended“ – was auf Deutsch nichts anderes heißt als
„Pakete werden wie vorgesehen erfolgreich installiert“. Jetzt wird man sich bestimmt auch noch fragen, warum hier immer von Paketen die Rede ist? Nun es gibt Programme, die „vertragen“ sich manchmal mit anderen Programmen nicht (inkompatibel). Zudem sind viele Programme unter Linux meist von verschiedenen Grundbausteinen
(z.B. sog. „Bibliotheken“) abhängig, damit sie korrekt funktionieren.

Solche Verknüpfungen werden am besten in Form von Paketen ermöglicht, die je nach Typ und Anwendung voneinander abhängig sind. Zusätzlich um deren Installationsgröße möglichst klein zu halten, werden Programminstallationen entsprechend miteinander verknüpft. Dadurch müssen abhängige Dateien nicht separat für jedes Programm mit installiert werden und man spart eine Menge an wertvollem Festplattenspeicherplatz. PiSi-Pakete werden außerdem besonders stark komprimiert.

Warum Pisi?

Jeder, der sich schon einmal mit anderen Linux Paketverwaltungssystemen wie RPM, DPKG oder Portage befasst hat, wird sich berechtigterweise die Frage stellen „warum jetzt noch ein weiteres Format – anstatt bestehende Techniken weiter zu entwickeln ?“ Die Antworten auf diese Frage und die Gründe, ein neue Paketverwal-
tung zu entwickeln.

Original Zitat von einem damaligen Pardus Entwickler

Obwohl es funktionell ausgereifte Paketverwaltungen gibt die zudem von einem breiten Publikum verwendet werden (RPM, DPKG und Portage), erfüllen
sie nicht unsere Erwartungen wie im obigen Absatz. Sie bieten nicht jene Einfachheit, die wir voraussetzen – geschweige davon, dass manche diese Ansicht erst gar nicht vertreten. Der Aufwand diese Paketverwaltungen nach unseren Vorstellungen weiter zu entwickeln bzw. auszubauen, ist zu groß,weshalb wir die Entscheidung getroffen haben, ein eigenes Paketverwaltungssystemen von Grund auf neu zu entwickeln. Noch wichtiger ist die eindeutige Trennung von Paket-Spezifikationen und Installationsanweisungen, welches bei keinen der bekannten Paketverwaltungen vorgesehen ist. Diese wurden ursprünglich als einfach Werkzeuge entwickelt und im Laufe der Zeit nach Bedarf mit neuen Funktionen nachgerüstet, bis sie ihren heutigen Stand erreicht haben.

Veröffentlicht 24. Februar 2014 von groni

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